Die Touren

Einmal vorweg: alle Touren sind wunderschön. Alle Blick von der Punta CulourGebirgsstufen werden durchwandert, Talidylle und Hochgebirgspanoramen wechseln einander ab und wenn ein Weg schöner ist als ein anderer bekommt er den Vorzug. Den Ausschlag für die Wahl der Region gibt aber weitestgehend der Aspekt der wirtschaftlichen Unterstützung strukturschwacher Gegenden in den Alpen. Trotz Alpenkonvention ist die wirtschaftliche und ökologische Zukunft des Lebensraums Alpen nicht sichergestellt. Einzigartige Natur- und Kulturlandschaften laufen Gefahr, ihre wertvollen Charakteristika unwiederbringlich zu verlieren. Weitreichende Veränderungen müssten eingeleitet werden, sind aber nicht in Sicht. Einige der „vergessenen“ Alpentäler finden dann schließlich zum Tourismus. Das hilft Ihnen nicht, ihre klassische Bergbauernstruktur zu erhalten, schafft aber den einen oder anderen zusätzlichen Arbeitsplatz. Zugespitzt findet sich diese Situation im Piemont, dessen Täler teilweise sogar ganz und gar verlassen sind. Manche haben es verstanden, neuerdings auf nachhaltigen Tourismus zu setzen und tun dies bereits erfolgreich. In anderen fehlt dieses Verständnis oder einfach initiative Leute. edelweiß & enzian unterstützt diese Projekte  im Piemont und in Slowenien.

Zum Verständnis der Region mit ihren speziellen Besonderheiten sollen die thematischen Einführungen dienen ("Man sieht nur, was man weiß", J. W. v. Goethe). Das Gespräch am Wegrand mit dem einheimischen Bauern oder abends in der Unterkunft mit den Gastleuten ergänzt diesen Hintergrund.

Chiappera mit Croce Provenzale, 2402 m, Valle Maira

Die Wanderungen mit edelweiß & enzian sind bewusst so konzipiert, dass die Bewohner vor Ort vom Tourismus profitieren können, das heißt, wir übernachten in der Regel in talnahen Unterkünften anstelle von hochgelegenen Alpenvereinshütten. Die Verpflegung für unterwegs kaufen wir in den Läden vor Ort oder in den Unterkünften selbst in Form von lunch-Paketen. Die von uns bewanderten Täler haben sich bereits auf einen sanften Tourismus eingestellt und bieten eine ausreichende Infrastruktur; die typischen Probleme der Abwanderung und Entvölkerung in den Alpen sind aber trotzdem ständig gegenwärtig. Jeder Mitwanderer leistet hier einen kleinen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung der verbliebenen fest ansässigen Bevölkerung.

 

 

 

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